Das wichtigste Thema gleich zuerst beim Bellyboat fahren, denn Sicherheit muss sein, und es ist absolut berechtigt dies genau zu erklären, was es zu beachten gibt. Denn wir alle haben bestimmt Frau und Kind zuhause oder Menschen die uns brauchen und lieben. Also setzten wir unser Leben nicht unnötig aufs Spiel. Es gibt so einiges an Zubehör was uns einiges an Sicherheit geben kann auf dem Bellyboat.

 

  • Schwimmweste / Automatik-Rettungsweste
  • GPS und Kompass
  • Trillerpfeife
  • Telefon
  • Signal Fackeln
  • Anker + Seil
  • Seenotlicht
  • Seenotretter

Mit den hier auf gezählten Hilfsmittel für die Sicherheit auf dem Belly ist man gut geschützt, aber es sollte jedem klar sein das man auch gesunden Menschenverstand haben sollte, und den Wetterbericht immer im Blick. Bei auflandigen Wind bis 3 Bft und ablandigen bis 2 Bft fahren wir mit dem Bellyboat auf der Ostsee, alles drüber hinaus ist mehr als leichtsinnig.

Ein guten Tip möchte ich noch ans Herz legen, da ich erst vor ein paar Tagen auf einem Bellyboat Event war, was mich persönlich erschrocken hatte, war das die Jungs einfach nicht gut drauf geachtet haben wie fest ihre Flossen angeschnallt waren, so gingen 3 Flossen verloren während des Events. Was auf keinen Fall als Problem anzusehen war, da alles kontrolliert wurde von zwei Booten die laufend Kontakt mit uns hielten. Aber ! wären diese Jungs auf der Ostsee unterwegs gewesen wären sie ganz schön in den Hintern gekniffen  ohne Flossen keine Fortbewegung mehr.

Also nehmt euch Kabelbinder mit ab um den Knöchel und Flosse sollte sich da mal der Klettverschluss oder der Knoten öffnen sind die Flossen nicht gleich weg, und man kann sie sich im Bellyboat wieder anziehen oder mit Hilfe einer zweiten Person anziehen lassen. Grade als Anfänger empfehle ich auch immer zu zweit in die Ostsee zu gehen macht eh mehr Spass und gibt einen auch noch mal ein ganzes Stück mehr an Sicherheit.

Rettungswesten

gibt es in verschiedenen Ausführungen wo bei die Automatik-Weste genau die richtige für uns im Bellyboat ist, sie ist schön leicht und schmal und stört uns nicht wirklich auf dem Belly es gibt sie in verschiedenen Tragkräften. Eine Gute Übersicht findet ihr testberichte.de Automatik-Westen sind die erste Wahl für Bellyboat Angler und Freizeit Kapitäne.

Aber: welche Automatik-Weste sollten Sie sich kaufen?

150N-Automatik-Westen sind günstiger, sowie leichter und kleiner, und damit angenehmer zu tragen. Häufigster Kritikpunkt ist jedoch, dass der Auftrieb nicht ausreicht, um insbesondere Personen mit schweren Neoprenhosen in eine Ohnmachtssichere Rückenlage zu drehen.

 

275N-Automatikwesten sind etwas schwerer und teilweise etwas unhandlicher, als vergleichbare 150N-Westen. Sie bieten optimalen Auftrieb und stellen auch bei Watthosen egal welcher Art die Ohnmachtssicherheit sicher.

Schwimmhilfe Auftriebshilfe

die Restube ist eine kleine Tasche die man sich leicht um die Hüfte binden kann, ähnlich wie eine Eastpack Gürteltasche . Die Restube löst nicht von alleine aus sondern hat eine Reißleine zum auslösen und einen Auftrieb von 75N das sind ca. 7KG. Die Restube nutze ich gerne auf kleinen Seen und Flüssen so wie bei warmen Tagen wo ich selber nicht dick angezogen bin, oder auch für Sommertage. Bellyboat in Badehose fahren, die Tube ist zwar keine Weste aber auf jedenfall lebensrettend Für die Ostsee und Nordsee wäre das nur eine Ergänzung zur Automatik-Weste.

Signalpfeife

diese ist bei den meisten Schwimmwesten schon dabei und kann sehr nützlich sein, um auf sich Aufmerksam zumachen, um Hilfe zuholen. Die meisten Pfeifen sind direkt mit der Weste verbunden und schwimmfähig falls diese sich mal lösen sollte.

Signal Fackeln

sind wunderbar um auf sich aufmerksam zu machen und von großer Ferne gesehen zu werden man sollte Rot benutzen das ist das Zeichen für Seenot auf dem Wasser die Fackeln sind extrem hell. 15000 bis 20000 Candlelight und man sollte dort nicht direkt rein schauen. Auch sollte man immer mal schauen wie lange diese Haltbar sind. Denn Signal Fackeln können ablaufen und dann nicht mehr funktionieren.

Der Anker

ganz wichtig ist dieser, für die Ostsee benutzte ich ein 2,5 KG Model mit 30 Meter Seil sowie 1,5 Meter Kette, vorgeschaltet damit der Anker besser umfällt am Grund und schneller im Boden greifen kann. Ohne Anker würde ich zb. niemals auf die Ostsee gehen denn es gibt Strömungskanten die sieht man nicht aber man ist ratzfatz dort drinne und wird schnell weg getrieben. Auf einem See oder kleinen Stromungsarmen Flüssen reicht auch ein Anker von 1 KG. Immer vorm auswerfen dran denken ob das Ende entweder gut fest gemacht ist oder man ist gut in der Hand hält.

Seenotlicht

ist grade wichtig, sollte man im dunkeln unterwegs sein, auf der Ostsee oder Nebel.

In den Westen ist oftmals schon ein Seenotlicht eingebaut. Aber auch diese gibt es als extra Zubehör, das Seenotlicht  richtet sich um Wasser selbstständig auf und aktiviert die Beleuchtung automatisch, Befestigungsleine ist an dieser dran, diese kann man wunderbar an das Belly oder an der Weste befestigen.

Lagerung kopfüber oder die Batterien entfernen, Befestigungsleine.

Telefon

ein Smartphone oder Telefon ist ein sehr wichtige Sache beim Belly fahren über diese können wir meist am schnellsten Hilfe rufen sollte niemand in ihrer Nähe sein. Die See-Notrettung sollten sie gleich im Adressbuch gespeichert haben und bitte Denkt dran nicht überall habt ihr Empfang grade in Küstennähe sind viele Funklöcher und um so weiter draußen um so weniger Empfang!


www.seenotretter.de

 

UKW-Kanal 16 und 70 (DSC) sowie Grenzwelle 2187,5 kHz (DSC) über BREMEN RESCUE RADIO (24 h), Rufname: Bremen Rescue

SEENOTLEITUNG (MRCC) BREMEN im Notfall (24 h):

Handy Kurzwahl: 124 124  ohne Vorwahl

Tel.: +49 (0) 421 / 536 87 0  

Fax: +49 (0) 421 / 536 87 14 

Telex: 2 46 466 mrcc d 

AFTN: EDDWYYYX (via Flugsicherung Bremen)

.

 

Bemerkung zur Kurzwahl 124 124: Diese dient lediglich zum Speichern im Gedächtnis. In das Mobiltelefon speichert man grundsätzlich (!) die Festnetznumer mit der Ländervorwahl ein "+49...". Grund: Ist man beispielsweise in der Nordsee in der Nähe der holländischen oder der dänischen Grenze unterwegs, so kann das Mobiltelefon sich bereits aktiv in das holländische bzw. dänische Telefonnetz eingebucht haben. Die Kurzwahl ist da unbekannt und damit nutzlos. Die Einspeicherung beider Nummern verwirrt nur im Fall, dass man wirklich Hilfe braucht. Die Festnetznumer ist die Richtige und reicht zum Einspeichern aus.


GPS

Ein GPS Gerät kann ihnen sehr gut helfen das Land wieder zu finden, beim aufkommen von plötzlichen Nebel zb. was natürlich auch mit einen Smartphone möglich wäre aber da auf dem Wasser nicht überall Empfang ist, spiet so ein GPS Gerät seine Stärke aus und auch die Batterie ( AKKU ) Laufzeit ist meist bei weitem höher als bei einen Smartphone.

So in diesem sinne Saftey First und Tight Lines


Chrischan

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