Lureboard die etwas andere Köderpräsentation

Moin Moin! Mein Name ist Stephan Mohr und ich habe Christian bei den Bellyboat Open kennen gelernt. Dort beim Klönschnack meinte er" hey schreib doch was dazu auf meinen Blog über dein Projekt www.lureboard.de da es so ein Produkt bis jetzt noch nicht am Markt gibt und es vielleicht für den einen oder anderen von Euch interessant sein könnte."

 

Natürlich nehme ich das Angebot sehr gern an, will aber keine große Werbeveranstaltung daraus machen, Eigenlob stinkt bekanntlich. Aber gern stelle ich die Lureboards, die ich im Osten von Hamburg herstelle, einmal kurz vor.

Ich selber bin ziemlich „tacklefanatisch“ und mein ganzes Leben dreht sich praktisch von morgens bis abends um Fische und natürlich auch ums Fangen jener.

Bis ca. 2012 lagen meine Jerks, Wobbler, Blinker und alle anderen Köder quer verteilt im Keller, Wohnzimmer, Küche und nach einer Tour ins Salzwasser gerne auch zum Spülgang im Bad herum. Alle paar Wochen habe ich sie dann wieder ordentlich nach Zielfisch, Farbe oder Methode zurück in die Boxen gepackt….das hat dann genau bis zum nächsten Trip gehalten. Danach lag wieder alles kreuz und quer in der Bude. Ganz zur Freude meiner wesentlich besseren Hälfte ;-)

Nach dem Umzug in eine größere Behausung wurde dann auch endlich der Traum vom Angelzimmer war.


Endlich genügend Platz für Ruten, Echolot, Kescher , Rollen und natürlich die ganzen Jerks und Co. Zu dieser Zeit war auch meine Idee geboren, aus Laminatplatten und gelochten Winkelprofilen Köderwände zu basteln, um daran die ganzen Schätze aufzuhängen, um alles übersichtlich im Blick zu haben.

Für mich ist es wirklich der schönste Anblick, wenn ich meine kostbaren Jerks, bei denen es sich teils um handgebaute Unikate handelt, sauber aufgereiht an der Köderwand hängen sehe. Vor jedem Trip bestücke ich seit dem meine Köderboxen, ausgewählt für den jeweiligen Tag. Nach dem Trip hole ich Sie aus der Box und hänge sie gleich wieder zum Trocknen an die Köderwand. So gibt es auch keine verrosteten Haken und Sprengringe mehr.

Das klappte gut und sah auch schon einigermaßen edel an der Wand aus.

Mittlerweile ist schon viel Wasser die Elbe hinunter-geflossen und auch die Köderwände sind ausgefeilter und vor allem „wohnungstauglicher“ geworden.

Die Holzwände sind nun Lureboards aus bedruckten Alu-Dibond-Platten gewichen. Bedruckt sind sie mit dekorativen Fischschuppen, so sehen die Boards auch ohne Köder edel wie ein Bild aus. Auch das gelochte Winkelprofil musste weichen und wurde gegen eingelassene super starke Magneten getauscht. 19 Köder finden so Ihren Platz an dem Lureboard, in dem man sie einfach am Haken aufhängt. Dass die Köder runterfallen, muss man dabei nicht befürchten. Jedes einzelne Magnet hat eine Tragkraft von 3 Kg. Hört sich vielleicht etwas übertrieben an, wird aber benötigt, da der Haken ja nur an einem sehr, sehr kleinen Auflagepunkt am Magnet hängt.

Als Dekore habe ich jetzt erst einmal 4 verschiedene


Pike mit den Abmaßen: 80 X 30 cm

Seatrout mit den Abmaßen: 80 X 17 cm

Perch mit den Abmaßen: 80 X 17

Browntrout mit den Abmaßen: 80 X 17 cm

Die Größe habe ich halt so gewählt, dass die üblichen Köder, der jeweiligen Zielfischart vernünftig an der Wand platziert sind und z.B. nicht überhängen.


Aufgehängt können die Lureboards kinderleicht, mittels Spiegelhalter und Abstandspuffer, wie ein Bild, das einen schwebenden Eindruck an der Wand macht. Lediglich zwei Löcher bohren, Dübel und Schraube rein….los geht´s.

Sicher sind die Lureboards kein Massenartikel, aber für den einen oder anderen Kunstköderfetischisten sind die handgefertigten Köderbretter vielleicht ein nettes, dekoratives Utensil, um seine Wohnung mit Ködern zu verschönern. Und dabei hat man noch einen praktischen Nutzen.

Hmmmm, wenn ich mir die geschriebenen Zeilen so durchlese, ist es nun doch ein ganz schöner Werbetext geworden. Wer sich für mehr interessiert kann gern auf www.lureboard.de reinschauen, hier gibt es weitere Bilder und Infos zu den Köderbrettern, sowie einige Auszüge aus meiner Autorenarbeit für verschiedene Angelmagazine.


Beste Grüße und Tight Lines


Stephan  


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