Wittensee Part 2

Wir hatten uns für ein paar Tage ein kleines Haus gemietet, am Wittensee, wir das heißt Stefan, Tim und Ich (Chrischan). Morgens am 17.10.2013 ging es um 6 Uhr los. Tage zuvor wurde das ein oder andere Zubehör noch organisiert wie zb. Echlot aus der Gummitanke, dieses war zwar schon älter, aber das war völlig egal denn es ging nur darum die Tiefe ausfinding zumachen. Vielen dank dafür an Ulla und Marcus von der Gummitanke www.gummitanke.de . Bisschen umgebaut das Echolot, und ne dicke Batterie ran getüfftelt,

Stahl wurde vorgebaut und so manche Jerks und Wobbler verfeinert.

 

Nach 2 Stunden Fahrt sind wir bei Fischer Benning eingetroffen, gleich mal das Boot start klar gemacht ,das Boot mit dem Namen Muck sollte unser sein für die nächsten Tage.

Wasser war klar sicht tiefe bis zu 4 Meter. Erstmal sollte das angeln bis 13 Uhr gehen, da wir unser Haus um 15 Uhr beziehen konnten. Also raus gerudert bei recht gutem Wetter.

Die Hechte sollten erst einmal Zielfisch werden, an diesem Tag, eine bekannte Ecke raus gesucht die wir vom unseren letzten Wittensee Trip kannten. 3-4 Meter tief mit Krautfeldern, mal schauen ob die Hechte noch da waren, dies sollte uns schnell beantwortet werden. Stefan drillte somit den ersten Fisch auf einen Firetiger Rappala. Uiui ging ja gut los. Tim und ich setzten auf Lunker City Shaker was sich auch als richtig rausstellte, denn die Shaker wurden von den Hechten gut genommen, leider extrem viele fehl Attacken. Aber die Bissspuren auf den Gummis waren eindeutig. Trotz Angstdrillingen teilweise 3 Stück blieb eher selten ein Hecht hängen. Haken geprüft alles scharf ! Dann fing es an zuregnen und wir wurden bis auf die Unterhose pitsche nass, somit ruderten wir dann erst einmal an Land. Bezogen unsere Haus wo wir freundlich aufgenommen wurden.

Geduscht, fit gemacht und dann erst einmal einkaufen für die nächsten Tage, also Essen, trinken usw. halt fürs Leiblichewohl gesorgt.

Am Abend gabs dann erst einmal lecker Chili con carne!

Völlig fertig fielen wir dann ins Bett, der Regen hatte uns total aufgeweicht.

 

 

 

Am nächsten Morgen klingelte dann wieder um 6 Uhr der Wecker, man war das ne kurze Nacht. Trotzdem kamen alle gut aus den Federn und es gab ein ordentliches Frühstück mit Toast und Wurst. Leider hatten wir vor lauter Aufregung vergessen Kaffee zu kaufen... Naja muss auch ohne gehen!

 

 

 

Gegen 8 Uhr waren wir dann wieder am Steg und machten den Muck startklar. Wetter sah genial aus, ein herrlicher Sonnenaufgang und kein Wind.

 

So ruderten wir dann als erstes wieder die flache Bucht mit den Krautfeldern an und starteten den Tag mit Hechtfischen und vielen Fehlbissen.

Gegen Mittag machten wir uns auf die Suche nach dem berüchtigten Barschberg. Wir hatten zwar eine kleine Tiefenkarte, doch ohne Positionsangaben, eine nicht ganz leichte Aufgabe.

Ein Glück gibt es Smartphones und das Echolot.

So war der Berg dann auch relativ schnell gefunden, doch weder an den Kanten noch auf dem Plateau war auch nur ein Fisch zufinden. Also neuer Plan...

Versuchen wir mal beim driften die Fische zu finden, leider blieb auch das ohne Erfolg.

 

Kurze Lagebesprechung und Brainstorming. Was tun? Wieder Hecht oder weiter suchen?

Dann fiel uns der Tipp des Fischer wieder ein... „Sucht Richtung der Tiefenlöcher, die ersten Barsche und Hechte waren in den Netzen auf 15-20m.“

Also wieder Karte raus, wo sind die Löcher? Mist andere Seeseite...

Naja wir hatten ja noch Kraft vom Frühstück, also Ruder rein und ab dafür.

Aber nur rudern ist ja auch doof, deshalb dicke Köder ran und ab hinters Boot.

Das daß die richtige Entscheidung sein sollte, zeigte sich auch gleich nach wenigen Minuten. Leider wieder das übliche Spiel, erst heftiger Einschlag, dann gleich wieder weg. Erst den vierten Biss konnten wir verwerten. Kein Riese, aber ein ganz schön fetter Freiwasserhecht schnappte sich den Muskyköder. Dabei blieb es dann auch.

 

Aber eigentlich wollten wir ja Barsche fangen, also Echolot angeworfen und Stellen ab 15m gesucht. Kaum gefunden und Köder am Jig und DropShot Richtung Grund geschickt, zappelten auch schon die ersten Barsche am Haken.

So kam Barsch nach Barsch ins Boot, aber genau schnell wie Sie da waren, waren Sie auch wieder weg. Mmh umsetzten und wieder suchen.

Im laufe des Abends kamen wir auf locker 20 Barsche zwischen 25 bis 38cm. Ein paar davon dienten uns dann als leckeres Abendbrot und Auffrischung der Kraftreserven. Der Rest C&R.

 

Wieder am Ufer angekommen ging es rasch ins Haus und es wurde fürs Leiblichewohl gesorgt.

Ein paar Barsche die Chef Koch Tim zubereitete, waren sehr lecker und schmackhaft, dazu Bratkaroffeln.

 

Der nächste Tag war ein totaler reinfall am See, Wetter totall besch.... Kurz raus mit dem Boot aber dann

schnell wieder zurück, denn der Wind war sehr heftig an diesem Tag.

So fuhren wir eine runde nach Dänemark, und Jigt dort ein paar Dorsche. Leider gibt es von dort nicht wirklich Bilder da wir die Kamera im Haus gelassen hatten aber es war die richtige Entscheidung und so durften wir ein paar Dorsche fangen.

 

Letzter Tag !

 

Früh um 6:00 Uhr aufgestanden alles ging sehr fix, duschen, Wohnung sauber machen, Frühstück usw.

dann um 7:30 Uhr Wohnungsübergabe bei der Herrin des Hauses, noch mal recht Herzlich bedankt und

ab zu unserem Boot ! Fishing Time !!

Wieder erst Hecht dann Barsch, ja die Barsche, dies war, so würde ich mal sagen, von uns dreien das wohl heftigste Barsch angeln, was wir bis jetzt erlebt haben. Denn die Barsche waren gierig, sobald sie gefunden waren ging es schlag auf schlag! Es wurde mit dropshot und Jig geangelt, zwischen 10-20 Meter kamen die Bisse heftigs, nach einigen Barschen die aus 20 Meter tiefe kamen, haben wir die Stelle gewechselt denn diese Fische waren nicht mehr für C & R geeignet, vom hohen Druck, egal wie langsam man den Fisch drillte, war bei den Fischen die Schwimmblase geplatzt und an zurück setzen nicht zudenken.

 

*Auch Fische, die zu rasch aus größeren Tiefen heraufgeholt werden und somit kein Gas aus deren Schwimmblase ablassen konnten, können „trommelsüchtig“ sein, indem die Schwimmblase so stark ausgedehnt ist, dass sie platzt oder die Eingeweide des Tieres herauspresst [1].*

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelsucht

 

An diesem Tag fingen wir an die 70ig Barsche, wobei wir in der Tiefe locker auf 200 hätten kommen können, dies haben wir gelassen und uns dann wieder den Hechten zugewand .

Aber auch die schönsten Tage gehen vorbei, so reisten wir gegen Abend ab.

 

Wir hoffen euch hat der Bericht gefallen.

Wo der See genau ist könnt ihr hier nach lesen: Wittensee Part 1

 

Lieben Gruss

 

Tim Stefan und Chrischan !

 

Tight Lines !


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Frank Rübschläger (Donnerstag, 24 Oktober 2013 22:13)

    Glückwunsch Jungs ;-)